SGM-Volleyballerinnen schielen auf Platz zwei

SGM-Volleyballerinnen schielen auf Platz zwei

Kreisliga: Nach Siegen gegen Isen und Markt Schwaben II ist noch alles drin

Die Kreisliga-Volleyballerinnen der SG Moosburg haben am Wochenende sechs Punkte eingefahren und damit den zweiten Platz noch nicht aus den Augen verloren. Gegen den TSV Isen siegte das Team von Trainer Stefan Barth mit 3:0 (25:18, 25:20, 25:10), gegen die zweite Mannschaft des TV Markt Schwaben mit 3:1 (25:21, 25:15, 18:25, 25:23). Die SGM-Damen haben zwar noch stattliche acht Punkte Rückstand auf „Vize“ SV Lohhof V, allerdings zwei Partien weniger absolviert – und das direkte Duell der Kontrahenten steht am nächsten Spieltag am 14. März bevor. Es ist also noch alles drin.

Die jüngste Auswärtsreise nach Isen hat sich für die Barth-Schützlinge wahrlich gelohnt und brachte mit dem Maximum von sechs Zählern ordentlich Zuwachs auf dem Punktekonto. Dementsprechend „sehr zufrieden“ zeigte sich Trainer Stefan Barth nach den Partien: „Der eine Satzverlust gegen Markt Schwaben war wirklich völlig unnötig. Aber sonst gibt es keinen Grund zu meckern. Wir haben stellenweise einige individuellen Fehler gemacht, sind aber in kein Loch gefallen oder hatten einen längeren Durchhänger.“ Darüber hinaus habe er mit dem 11er Kader an diesem Spieltag erfreulicherweise einige Wechseloptionen gehabt.

Nun geht der Blick aber bereits nach vorne: Am Samstag, 14. März, treffen die Moosburgerinnen in Reichertshausen auf den gastgebenden TSV und eben zum vorentscheidenden Duell auf den SV Lohhof V. „Wenn wir Zweiter werden und die Relegation erreichen wollen, müssen wir unsere restlichen Spiele alle gewinnen“, gibt der SGM-Coach vor. Nach den Partien am 14. März geht es eine Woche später noch gegen die beiden „Hinterbänkler“ vom TSV Isen und TSV St. Wolfgang II – zwei machbare Aufgaben. Stefan Barth weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen hochkonzentriert trainieren – und an den beiden Spieltagen alles reinwerfen, um doch noch den Sprung auf Platz zwei zu schaffen. Ich möchte mit den Mädels in den kommenden Einheiten viel Ballkontrolle trainieren und ihnen so ein gutes Gefühl für den Saisonendspurt vermitteln.“

Jubel über zwei Siege: Lisa Hanel (hinten, v.li.), Maria Kaiser, Julia Becher, Verena Hafner, Lea Schröcker, Lina Weidner, Jessica Scheuring sowie Mona Welter (vorne, v.li.), Maximiliane Kerscher, Emma Grießer, Trainer Stefan Barth und Hena Fazlic freuen sich auf den Saisonendspurt.

Drei Punkte und Erfahrung gesammelt

SGM-Volleyballerinnen unterliegen Dachau IV und bezwingen Haimhausen

Die Kreisliga-Volleyballerinnen der SG Moosburg haben am Wochenende ihr Mindestziel erreicht. Beim Spieltag in der heimischen Realschulturnhalle holte die Mannschaft von Trainer Stefan Barth drei Punkte gegen den SV Haimhausen, stand jedoch gegen den verlustpunktfreien ASV Dachau IV auf verlorenem Posten.

Die Dachauerinnen, in deren Reihen zwei ehemalige Bundesligaspielerinnen mitwirken, hatten bis zum Samstag in 14 Partien erst einen einzigen Satz abgegeben und sind ganz klar auf Aufstiegskurs in die Bezirksklasse. Auch die Moosburgerinnen um Spielführerin Verena Hafner konnten dem Spitzenreiter kein Bein stellen. Was Coach Barth jedoch gefiel, war der Kampfgeist seiner Schützlinge, die nach zwei klaren Satzverlusten (12:25 und 15:25) nie aufsteckten und im dritten Durchgang nur hauchdünn mit 22:25 an einem Satzgewinn vorbeischrammten. „Wir haben unsere zunehmende mentale Stärke an den Tag gelegt, nie aufgegeben und uns nicht unterkriegen lassen. Das hat mir sehr gut gefallen!“

Noch besser hat dem Moosburger Übungsleiter natürlich der Drei-Satz-Erfolg gegen den Tabellensiebten aus Haimhausen imponiert. „Wir hatten die starke Mitte des Gegners im Griff und gut verteidigt. In der Offensive wurde zudem die Vorgabe des variablen Angreifens sehr gut umgesetzt, und unsere Angaben werden immer besser“, zeigte Barth nach dem Spiel mit dem Daumen nach oben. „Wir sind auf einem sehr guten Weg! So darf’s ruhig weitergehen.“

Allerdings müssen die SGM-Frauen nun eine kleine Spielpause einlegen und dürfen erst wieder am 28. Februar in Isen gegen die Gastgeberinnen und den TV Markt Schwaben II um Punkte kämpfen. Barth: „Es ist etwas schade, dass es erst in vier Wochen weitergeht. Ein engerer Rhythmus wäre mir lieber gewesen.“ Trotzdem wollen Barth und sein Team aus den restlichen sechs Partien möglichst viele Zähler holen, um vielleicht noch den Sprung auf den zweiten Platz und die damit verbundene Aufstiegsrelegation zu schaffen.

Über zwei gelungene Auftritte und drei Punkte durften sich die SGM-Volleyballerinnen am Wochenende freuen.

Drei Punkte als Mindestziel beim Heimspieltag

SGM-Volleyballerinnen spielen am Samstag gegen Dachau IV und Haimhausen

Das wird eine riesige Herausforderung für die Volleyballfrauen der SG Moosburg: An diesem Samstag empfangen die Dreirosenstädterinnen in der heimischen Realschulturnhalle um 13 Uhr Kreisliga-Spitzenreiter ASV Dachau IV und den SV Haimhausen, der auf Platz sieben rangiert.

Für SGM-Trainer Stefan Barth – seine Truppe liegt auf Ranglistenplatz vier – ist die Vorgabe ganz klar: „Die drei Punkte gegen Haimhausen sind das Mindestziel. Gegen Dachau wird es dagegen richtig, richtig schwer. Allerdings heißt das nicht, dass wir uns unterbuttern lassen, nur weil Dachau gut ist.“ Der Tabellenführer hat bislang alle seine 14 Spiele gewonnen und dabei nur einen einzigen Satz abgegeben. „Ich möchte Dachau aber gerne etwas ärgern“, hofft der Moosburger Trainer. „Dazu dürfen wir nicht schläfrig auftreten, sondern müssen gleich vom ersten Ballwechsel an auf Betriebstemperatur sein!“

Nach diesem Top-Spiel möchten die Moosburgerinnen gleich weiter im Rhythmus bleiben und gegen den SV Haimhausen überzeugend und erfolgreich auftreten. „Wir wollen uns beim Start ins Jahr 2026 vor dem heimischen Publikum gut präsentieren und unsere Leistung bringen“, sagt Stefan Barth. Auch wenn es erfahrungsgemäß immer etwas schwierig sei, nach der Weihnachtspause gut in die Rückrunde hineinzufinden, sei er vor dem Samstag optimistisch. „Wir haben an unseren Angaben gearbeitet und wollen zudem variabel und mutig angreifen.“

Die SGM-Frauen um Trainer Stefan Barth wollen am Samstag erfolgreich ins Jahr 2026 starten.